Flora

Die Flora der Kanaren

Zur gezielten Auswahl sind die verschiedenen Aspekte der Kanarenflora auf mehrere Dateien verteilt.

Auf einen kurzen Abriss der botanischen Forschungsgeschichte folgen Zahlen zu den Florenelementen verschiedener Herkunft. An eine Diskussion des nicht unumstrittenen Florenbereichs „Makaronesien“ schließt sich eine Darstellung der Entwicklung der Kanarenflora im Verlauf der Erdgeschichte an. Zur Veranschaulichung des Endemismus dienen die Grafiken in „Lokalendemiten OH“, auch für den Biologieunterricht zusammengestellt.

Entsprechend ihrer Lage steht die kanarische Flora in Beziehung zu unterschiedlichsten Florengebieten Afrikas, Asiens und Europas und ist deshalb ein „Schmelztiegel“ mit großer Vielfalt. Neben diesen Beziehungen wird der Artenreichtum durch die enormen Höhenunterschiede (von Meereshöhe bis zum 3717 m hohen Teide) verstärkt. Auf kleinstem Raum finden sich Vegetationszonen, deren Spektrum von halbwüstenartige Küstenzonen über üppige Wälder bis zu Hochgebirgszonen mit extremen Standortbedingungen reicht.

Unter den Beziehungen zu anderen Florenbereichen sind Disjunktionen (durch oft große Entfernungen voneinander getrennte Verbreitungsgebiete einzelner Arten) ein besonders interessantes Detail der floristischen Geschichte und oft auch Gegenstand kontroverser Erklärungsversuche.

Grafische Darstellungen einiger Disjunktionen veranschaulichen die Beschreibungen im Teil III. In „Disjunktionen OH“ sind Teile davon für den Unterricht in Teilschritte zerlegt.

Die makaronesischen Echium– (Natternkopf-)Arten stellen ein „Lehrbuch“-Beispiel für die Evolution einer Gattung dar. Die Grafiken aus der ersten Datei dienen zur Illustration des Textes der zweiten Datei und eignen sich auch gut für den Biologieunterricht zum Thema „Artentstehung“.

Der Wachstumstyp „Federbusch“ ist ein lehrreiches Beispiel für den evolutorischen Effekt der „Konvergenz“ (klassisches Beispiel Maulwurf/Maulwurfsgrille). Der Text stellt die Beispiele vor, die schon die ersten wissenschaftlichen Beobachter der kanarischen Flora beschrieben. Die übrigen Dateien bieten grafische Unterstützung, besonders „OH 1-3“ sind als Arbeitsblätter für den Biologieunterricht konzipiert.

Ein weiteres Beispiel für Konvergenz ist die Stammsukkulenz, die auch verschiedene Vertreter der Kanarenflora zeigen.

Neben den Wildpflanzen sind die vielen exotischen Zier- und Nutzpflanzen eine oft optisch besonders attraktive Komponente der kanarischen Pflanzenwelt. Eine Sammlung dieser Exoten ist in einer eigenen Website zusammengestellt.

https://reisemausexoten.wordpress.com/

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